Wanderungen

Ausschnitt aus der Wanderkarte
Ausschnitt aus der Wanderkarte

In und um Innerkrems lassen sich endlos viele Wanderungen planen! Ob leicht oder schwer: Von Haus aus starten Sie direkt in den Nationalpark Nockberge, der Sie mit seinen unberührten Naturschauspielen und vor allem bei gutem Wetter mit unglaublichen Fernsichten auf die umliegenden 3000er beeindrucken wird. 

 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen exemplarisch ein paar Wanderungen, quasi unsere "Lieblinge", vorstellen. Es sei angemerkt, dass sich auch ein Besuch der umliegenden Nationalparks lohnt. Auch hierzu stellen wir Ihnen ein paar Insidertipps zusammen.

 

 

Tour Innerkrems- Blutige Alm - Gaipa Höhe - Anderle Seen - Innerkrems

Ausgangspunkt ist in Innerkrems das Parkhaus der Talstation der Doppelsesselbahn "Blutige Alm". Danach wandert man gemütlich auf dem alten, ebenen "Heuweg" nach Nordwest. Nach einer halben Stunde; man hält sich rechts, geht es ca. 30 Minuten bergauf zum Gipfel Gaipahöhe (2192 m). Auf dem breiten Gratrücken, auf dem die Grenze zwischen Salzburg und Kärnten verläuft, wandert man weiter zur Kameritzhöhe (2167 m).

Eine letzte Steigung, dann geht es bergab. Bald ist man an den Anderle-Seen, fünf sind es, einer davon - recht groß, kalt und fischreich (Privatbesitz). Eine Hinweistafel zeigt an, dass es nicht mehr weit bis zur Schwarzwand - dem Nachbargipfel (2144 m) - ist. Von dort geht es in rund zwei Stunden über den Roten Riegel (2153 m) weiter, sanft absteigend vorbei am Laussnitzsee und wieder ansteigend, bis zur Bonner Hütte.

Der Rückweg: Vom Anderle-See aus über den Weg, während man die Gipfel von Kameritz- und Gaipahöhe links lässt. Der Abzweig "Willi´s Hütte" verlockt zur kräftigen Jause; von dort aus wandert man über die Schi-Abfahrt ins Tal und zum Ausgangspunkt zurück.

 

Die Nocki Ranch
Die Nocki Ranch

TIPP: Man kann den Weg auch kürzen, indem man das erste Stück mit dem Sessellift zur Blutigen Alm Hütte fährt. Man beachte nur, dass der Sessellift im Sommer nur an bestimmten Tagen geöffnet ist.

Des Weiteren kann man die Tour auch kürzen, indem man es sich auf der Blutigen Alm Hütte gemütlich macht. Das Essen schmeckt hervorragend, die Aussicht ist grandios und Kinder können im neuen "Entdecker Pfad" den gesamten Tag verbringen. Die "Nocki Ranch" an der Blutigen Alm Hütte lässt ebenfalls jedes Kinderherz höher schlagen.

 

Informationen auch unter www.blutige-alm-huette.at

Der neue Entdecker Pfad
Der neue Entdecker Pfad

Ganztageswanderung "Peitlernock - Pernaunock - Hohe Pressing" (15.0 km)

Peitlernock
Peitlernock

Von Innerkrems die Nockalmstraße bis zum Nockalmhof. 100 Meter nach dem Gasthof zweigt der Forstweg beim Transformator rechts zur Bärengrubenalm ab. Ca. 20 Minuten wandert man immer gerade aus bis zur Alm, 50 Meter vorher links biegt man zum Peitlernock ab.

Durch lichten Wald steigt man ständig höher, quert einen Forstweg - über einen Zaun und gelangt bald zur Waldgrenze. Ab hier, zwischen Almrosen und den roten Markierungspfählen erreicht man nach ca. 1,5 Stunden den Peitlernock (2244 m).

Ein wunderschöner Rundblick tut sich auf; von der Nockalmstraße über viele Nocken, im Süden Teile der Karawanken und im Norden der Dachstein. Eintragung ins Gipfelbuch - einen Gipfelstempel und etwas gegen Durst und Hunger. Ein kleiner Abstieg in die Senke und danach ein kurzer, steiler Anstieg auf den nächsten Nock.

Dann geht es am Kamm fast eben zum Bärenaunock (2292 m) weiter. Im Talkessel Richtung Süden kann man Murmeltiere beim Spielen beobachten und die Hochalmspitze mit ihrem Gletscher erkennen. Wer noch Lust hat, steigt am Grat einen unmarkierten Pfad weiter zur Hohen Pressing (2370 m) - der Rückweg erfolgt am selben Steig. Der Abstieg vom Bärenaunock erfolgt zuerst vorsichtig über Steine, dann den breiten Rücken in die Weißscharte hinunter. Man läuft über nasse Wiesen und bei einem kleinen Tümpel kommt man zur Abzweigung Weißscharte/Schulteralm. Man geht über blühende Almwiesen ins Tal zur Bärengrubenalm, den Forstweg zurück zum Nockalmhof und dann zurück nach Innerkrems.

Gipfelwanderung auf den Königstuhl

Dr. Mehrl Hütte
Dr. Mehrl Hütte

Dr. J. Mehrl Hütte - Stubennock - Sauereggnock - Seenock - Königstuhlscharte - Gr. Königstuhl - Königstuhlscharte - Rosanintal - Dr. J. Mehrl Hütte

Gehzeit 5 Stunden


Der Große Königstuhl ist zwar nicht der höchste der Nockberge, aber sicherlich einer der eindrucksvollsten Gipfel zwischen Innerkrems und Ebene Reichenau. An ihm führt kein Weg vorbei, wenn man die sanfte Weite der Nockberge durchwandern will. Viele Routen führen auf diesen 2336 Meter hohen Grenzberg, den sich die drei Bundesländer Steiermark Kärnten und Salzburg zu etwa gleich großen Abschnitten teilen. Die abwechslungsreiche Rundwanderung von der Dr. Mehrl Hütte aus pendelt zwischen Salzburg und Kärnten hin und her. Ein klassischer Fall für Grenzgänger...

Die Route


Die stattliche Dr. Mehrl Alpenvereinshütte im Lungauer Schönfeld, von Innerkrems aus in 5 Minuten mit dem Auto zu erreichen, ist ein günstiger Ausgangspunkt in 1730 Meter Seehöhe. Der Weg gegenüber auf der anderen Straßenseite führt ins Rosanintal, wenig später zweigt der Weg 125 nach rechts ab.

Unschwer sind die Reste des historischen Bergbaues zu erkennen, ein eigens errichteter Knappenlehrweg weist auf viele interessante Details hin. Das hier abgebaute Eisenerz wurde im heute noch vorhandenen Hochofen in Bundschuh geschmolzen und in Mauterndorf weiterverarbeitet.

Allmählich tritt der Weg aus den fichten- und lärchenbewachsenen Flanken hinaus in die waldfreie Zone und führt nach einem kurzen Steilstück auf den einladend buckeligen Stubennock (2092 m).

Mehr oder weniger genau auf der salzburg- kärntnerischen Bundesländergrenze geht es unerhört aussichtsreich mit kurzen Gegenanstiegen über den Sauereggnock (2240 m), den Vogelsangberg (2207 m) und den Seenock (2266 m) weiter zur Friesenhalshöhe (2246 m).

Noch ein kurzer Abstieg in die Königstuhlscharte, aber dann steht wirklich kein weiterer Nock mehr im Weg: Nach einer letzten halben Stunde Gehzeit nehmen Sie Platz auf dem majestätischen Großen Königstuhl (2336 m) und genießen die berühmte Aussicht. Der Abstieg führt wieder zurück in die Königstuhlscharte, dort aber dem Weg 126 folgend hinab ins Rosanintal. Anfangs etwas steil, geht es am verlandeten Rosaninsee vorbei in ein anmutiges Alm- und Naturschutzgebiet. Besonders beachtenswert sind die Mäander im Rosanintal, ein Produkt der eiszeitlichen Gletschertätigkeit und des überaus geringen Gefälles. Schließlich endet der breite Almweg wieder gegenüber der Mehrl Hütte.

 

TIPP: Die Route lässt sich kürzen, indem man den Weg komplett durch das Rosanintal wählt und von dortaus den Anstieg zum Königsstuhl macht. Außerdem lässt sich die Route auch von Innerkrems aus starten.

.... weitere Wanderungen folgen......